| Im April |
|
Herzlich Willkommen im April
Im Garten entdecken wir die neuen Triebe von unseren Stauden, und auch die Büsche
werden bald ihr Blätterkleid ausbreiten.
Unseren Anzuchten auf der Fensterbank oder im Gewächshaus gehört jetzt unsere ganze
Aufmerksamkeit. Vielen Gefahren sind sie ausgesetzt wie z.B. einem plötzlicher Frost,
Schneckenfraß (gemeint sind ausschließlich die sogenannten Nacktschnecken. Die
Schnecken mit Häuschen fügen dem Garten keinen Schaden zu, denn sie leben meist
auf Büschen oder Bäumen), Erdflohbefall oder sie knicken einfach um wegen einer uns nicht ersichtlichen
Schwäche. Auch mich packt manchmal der Frust wenn meine mühsam vorgezogenen
Rettichpflänzchen im Gewächshaus in einer Nacht von Schnecken halb zerfressen werden.
1. Stülpen Sie des Nachts Gläser über ihre Setzlinge, sie bieten Schutz und gleichzeitig ist noch ein Gewächshauseffekt da, nur vergessen Sie bei Sonnenschein nie die Gläser abzunehmen, die Pflanzen verdorren sonst in ihrer Behausung. 2. Mal eine etwas andere Herangehensweise an das Schneckenproblem; Richten Sie den Schnecken Futterstellen ein. Ich sehe schon einige entsetzte Blicke, aber die Sache ist doch so, die Schnecken können wir in unserem Garten nicht ausrotten. Wohl aber zu bestimmten Futterstellen locken und dort dann einsammeln. Ich gebe sie dann meinen Laufenten, die für mich im Garten eh schon patrouillieren. Ich finde es übrigens nicht albern, die eingesammelten Schnecken an einem entfernten Ort vom Garten wieder freizusetzen, es wäre ein Schritt entgegen der Mentalität, alles auszurotten, was uns lästig ist.
Es ist nicht so, dass ich nicht alle Methoden der Schneckenbekämpfung ausprobiert habe, von
den eleganten (neustes Schneckenkorn) bis zu den grausigen... Nur bei der Methode des
Fütterns kann ich das erste Mal von einem echten Erfolg sprechen.
Hier noch die Futtermischung: Eingeweichtes Katzentrockenfutter mit eingeweichter Weizenkleie
vermischt. Kleine Häufchen an die gefährdeten Stellen und einen Blumentopf oder
Untersetzer drüberstellen. Haben die Schnecken nämlich gefressen, ziehen sie sich gerne ins
Dunkle des Blumentopfes zurück. |