| Im Mai |
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Allgemeines:
Im Mai möchte ich Ihnen den Basilikum lat."Ocimum basilicum" vostellen. Basilikum gehört zur
Familie der Lippenblütler (Labiatae), zu der viele der uns bekannten Kräuter zählen wie z.B. Rosmarin,
Thymian und der Lavendel. Der bekannteste Vertreter der Lippenblütler ist die wildwachsende Taubnessel.
Lippenblütler sind wichtige Bienen- und Hummelfutterpflanzen. |
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Anbau: Basilikum wird im April dünn in Töpfchen oder Schalen im Haus ausgesät. Achtung: Hier handelt es sich um einen Lichtkeimer! Das heißt, die Samen dürfen nicht mit Erde bedeckt werden. Basilikum muß immer feucht gehalten werden. Im Gegensatz zu unseren Tomaten liebt Basilikum eine mittägliche Kopfdusche, das Überbrausen sollte stets mit lauwarmem Wasser erfolgen.Gut ist ein humusreicher, teils sandiger Lehmboden, der sich rasch erwärmt. Diese Erdmischung kann man sich auch leicht selber zusammenstellen. Falls Sie in Reihen aussäen, sollte ein Abstand von 30-40 cm eingehalten werden, die Pflanzen unter sich brauchen 20-25 cm. Es spricht aber auch nichts dagegen 3-4 Pflänzchen in einem größeren Topf zusammen zu pflanzen,z.B. in einem Kübel für Terasse oder Balkon. Setzen Sie die Plänzchen beim Umtopfen ruhig tiefer, sie haben dann einen besseren Halt und können mehr Wurzeln bilden. Bei diesen wärmeliebenden Pflänzchen ist ein sonniger, windgeschützter Standort selbstverständlich. Für einen Volldünger ist Basilikum auch recht dankbar, nur bitte kein Stallmist. Sie können Basilikum ab einer gewissen Höhe entspitzen, dann wächst die Pflanze aus den Blattachsen weiter und wird buschiger. Bilden sich die ersten Knospen, so zwicken sie die Spitzen einfach ab, außer sie möchten Basilikum in voller Blüte sehen und etwas für die Insektenwelt tun. Für den Frischverzehr sollte man die untersten Blätter abpflücken, so kann die Pflanze ungestört weiter wachsen.
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Sorten: Vom Basilikum gibt es etwa 60 Sorten mit Wuchshöhen von 25-60cm. Zusätzlich unterscheidet sich Basilikum in der Farbe (grün, rot und gelbgrün), der Blattform (spitz, lanzettenförmig, gewölbt oder gezackt) und der Blattfläche (blasig,wellig) und natürlich dem Geruch und dem Geschmack (Zitrone, Zimt und Anis). Kleinblättrige Sorten sind intensiver im Aroma als Großblättrige. Zu den Grünen Sorten gehören u.a. der Große-Grüne, Kleinblättriger Buschbasilikum, Neapolitanischer-B. und der Genoveser B., zu den Roten Sorten gehören Dark-Opal, Rothaut, Rubin und Rotes Krauses. ![]()
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Verwendung: Im Mittelalter wurden dem Basilikum vielerlei heilende Wirkungen zugeschrieben. Als Teeaufguß hilft er durch seine krampflösende, verdauungsfördernde und entzündungshemmende Wirkung bei Magen-Darm-Problemen. Basilikumöl auf die Schläfen gerieben soll Kopfschmerzen vertreiben. Auch war es ein Mittel, was bei "gedrückter Stimmung" verabreicht wurde. Äußerlich angewendet soll es bei Infektionen der Haut und Insektenstichen helfen. Bekannter ist die Verwendung von Basilikum in unserer Küche, und wer kennt nicht Tomaten mit Mozzarella und Basilikum,
oder die berühmte Pesto aus frischem Basilikum, Olivenöl, Pinienkernen, Parmesankäse und Knoblauch. | |||
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