|
||
|
Allgemeines:
Der Boretsch (lateinisch: Barago officinalis) oder auch Liebäugelein, Borgelkraut oder Blauhimmelstern,
gehört zur Familie der Boretsch-oder Rauhblattgewächse (Boraginaceae).
Die behaarten Blätter sind bekannt für ihren gurkenähnlichen Geschmack und Geruch. Im Mittelalter
wurde der Boretsch in Spanien bereits kultiviert. Heute kommt er in ganz Europa kultiviert oder verwildert vor.
Boretsch ist eine einjährige Pflanze. Sie wird 20 - 60 cm hoch und braucht viel Platz um sich herum. |
||
|
Anbau:
Boretsch kann von März bis Juni ausgesät werden. Die Aussaattiefe beträgt 2 cm, weshalb Boretsch auch zu den Dunkelkeimern zählt. Jede einzelne Pflanze braucht sehr viel Platz. Bestimmte Sorten sind nicht bekannt, es gibt allerdings Unterschiede in der Größe und Farbe der Blätter. |
|
|
Verwendung:
Die jungen Triebe, die Blätter und die Blüten werden innerlich wie äußerlich verwendet. Wie kann man Boretsch am besten konservieren? Trocknen und Einfrieren sind ungeeignete Methoden, da das Aroma verloren geht. Man kann Boretsch aber in Essig einlegen. Die Blüten sollen den Essig sogar blau färben. Hervorragend eignen sie sich zur Dekoration von anderen Speisen, z.B. Salaten. Oder auch eingefroren in einem Eiswürfel kann man die blaue Pracht ein wenig aufheben. Zu einem Zweck wird Boretsch nun doch getrocknet, und dies ist der Tee, der aus ihm gebraut werden kann. Er soll eine verdauungs- und blutreinigende Funktion besitzen. Den Pflanzensaft kann man zur Hautreinigung hernehmen, und die Blätter passen zu Eiern, Gurken, Kartoffeln, Quark, Fisch und zur berühmten Frankfurter Grünen Soße. |
...wenn Sie noch Fragen haben: info@mein-Gartenjahr.de