| Im April |
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Allgemeines:
Der Erdbeerspinat ist ein in Vergessenheit geratenes altes Bauerngartengemüse. Die Blätter wurden wie
Spinat verwendet und die in den Blattachsen wachsenden hellroten Früchte zum Naschen und zur Dekoration
hergenommen. Die kleinen, an Monats-bzw. Walderdbeeren erinnernden Früchte, schmecken nur sehr entfernt
nach Erdbeeren. Verdrängt wurde der Erdbeerspinat von den heutigen Spinatsorten, die sich wesentlich
einfacher ernten lassen. (nämlich maschinell!) Beim Erdbeerspinat braucht man etwas Zeit, um die einzelnen Blättchen vom Stängel
abzuzupfen. Zu empfehlen ist der Erdbeerspinat besonders durch sein attraktives Aussehen, weswegen er
auch immer mehr als Zierpflanze angebaut wird.
Ähriger Erdbeerspinat:
http://home.worldonline.dk/~garrido/chenopodium/capitatum.htm
Echter Erdbeerspinat:
http://home.worldonline.dk/~garrido/chenopodium/foiosum.htm
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Anbau: Wer relativ früh Pflanzen für die Terasse haben möchte, sollte den Erdbeerspinat vorziehen. Sie benötigen einen sandigen, humösen Lehmboden, der feucht gehalten werden sollte. Direktaussaat findet zwischen März und Juli statt. Die Saattiefe beträgt 2-3 cm und zwischen den Pflanzen sollten 8 - 15 cm Platz sein. Der Reihenabstand beträgt 25 - 35 cm. Die Pflanzen vermehren sich auch leicht durch Selbstaussaat. Zu dicht stehende Pflanzen sollten man vereinzeln. |
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Zubereitung und Verwendung: Blätter und Früchte können gleichermaßen verwendet werden. Die jungen Blätter werden wie Spinat zubereitet oder auch roh als Salat gegessen, und die roten Früchte können zur Dekoration genommen werden. Mit dem Einsetzen der Blüte werden die Blätter normalerweise nicht mehr geerntet. |