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Herzlich willkommen im Juni!
Das monatliche Thema behandelt diesmal die Nützlinge in unserem Garten. Nützlinge im weitgefassten Sinn
sind auch die indischen Laufenten, von denen gerade der Nachwuchs auf dem Photo zu sehen ist.
Ein paar Portraits sollen zeigen, wie vielfältig die Tierwelt sein kann, und
wie man sie im eigenen Garten ansiedelt.
Genau wie der Igel futtert die Spitzmaus am liebsten Insekten. Spitzmäuse gehören genau wie der Maulwurf zu der Gruppe
der Insektenfresser, auch ihr Äußeres ähnelt sich sehr. Beide haben ein samtartiges Fell und ein rüsselähnliches
Schnäuzchen. Die Singvögel erfreuen uns nicht nur durch ihren Gesang und ihr hübsches Äußeres, sie vernichten gleichzeitig Unmengen von Raupen, Blattläusen, Maden und sogar Unkrautsamen. Ein Garten mit Hecken und Büschen, 1-2 Nistkästen und einer Vogeltränke lockt viele Vögel an.
Nun zu den kleinsten Helfern in unseren Gärten, den Marienkäfer kennt wohl jeder, seine Larven und der ausgewachsene
Käfer verspeisen Blattläuse, wobei es ein Käfer auf bis zu 150 Stück pro Tag bringen kann.
Bevor man also zur chemischen Keule greift, sollte man der Natur die Möglichkeit lassen, sich selbst zu helfen. Das kann ein bisschen dauern und diese Zeit muß man sich in Geduld üben, und auch den Verlust einiger Pflänzchen verschmerzen können. Solange nicht ein ganzer Heuschreckenschwarm den Garten zunichte macht, sollte mit dem Einsatz giftiger Substanzen gewartet werden. Vorbeugende Maßnahmen machen den Einsatz von Giften meist überflüssig. Kräftige, gesunde Pflanzen können sich gegenüber Krankheiten und Schädlingen besser behaupten, als geschwächte Pflanzen. Ein gut bearbeiteter, mit Kompost aufbereiteter Boden kann viel dazu beitragen. Nutzen sollte man auch die positiven Wechselwirkungen der Pflanzen untereinander, ich erinnere nur an die Zwiebeln neben den Mohrrüben, eine äußerst bewährte Kombination, oder Tagetes neben eine Pflanze, die von der weißen Fliege befallen ist. Wenn man dann noch im Garten einige Ecken für Nützlinge reserviert, sind die Voraussetzungen für ein gesundes Wachstum aller Pflanzen gewährleistet. |