| Im März |
|
![]() |
Allgemeines:
Der Knollenziest (Stachys sieboldii), auch Japanische Kartoffel oder Chinesische Artischocke genannt,
gehört zur Familie der Lippenblütler, wie auch die meisten unserer
Heil- und Gewürzkräuter. Der Knollenziest ist das einzige Gemüse in dieser Pflanzenfamilie. |
|
Anbau: Der Anbau von Knollenziest ist relativ unproblematisch. Die Knöllchen werden im März in Horsten zu je 2-3 Stück, 8-10 cm tief, ausgesät. Der Abstand zwischen den Horsten beträgt ca. 30 cm.Ideal ist ein nahrhafter, feuchter Lehmboden. Die Knöllchenbildung beginnt bei sinkenden Temperaturen ab dem Spätsommer. Geerntet werden kann ab Oktober nach dem Absterben der Stängel und Blätter. Wenn Sie immer ein paar Knollen in der Erde lassen, kommt Ihr Knollenziest von ganz alleine wieder. s |
|
|
Zubereitung und Verwendung: Der Knollenziest erinnert im Geschmack an Artischocken, Schwarzwurzeln oder auch den Blumenkohl. Hat man die Knöllchen geerntet und gereinigt, sollten sie so schnell wie möglich verbraucht werden. Sie haben nur eine recht dünne Haut und trocknen schnell aus. Eine kurzfristige Lagerung im Kühlschrank ist aber möglich.Die Zubereitungsarten für Knollenziest ähneln denen von Spargel und Kohlrabi, daher kann man auch einfach so ein Rezept nehmen und das Gemüse austauschen. Eine sehr einfache Art der Zubereitung ist das blanchieren in Salzwasser für 5 min. Mit Butter verfeinert sind sie eine Köstlichkeit.
Saat-Knollen bekommt man:
oder |