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Im März möchte ich Ihnen diesmal den Neuseeländischen Spinat vorstellen. Diese einjährige Pflanze ist mit unserem hierzulande bekannten Spinat allerdings nicht verwandt. Beide gehören verschiedenen Pflanzenfamilien an. Der Neuseeländische Spinat (Tetragonia tetragonioides) gehört zur Gruppe der Eiskrautgewächse, während unser einheimischer Spinat (Spinacia oleracea) zu den Gänsefußgewächsen gehört. Der Name Tetragonia, was soviel wie "vier" bedeutet, leitet sich von der viereckigen Form der Fruchtkapseln ab. |
| Geschichtliches: Seine Heimat sind, wie der Name bereits schon andeutet,
die Meeresküsten von Neuseeland,Australien
und Japans. Im 18. Jahrhundert kamen Samen in den königlichen botanischen Garten "Kew-Gardens" nach London.
Von dort aus ging die Verbreitung über ganz Europa weiter.
Verwendung finden die Blätter und die Triebspitzen, die wie Spinat roh oder gekocht zubereitet werden. Er kann auch
sehr gut eingefroren werden.Die Pflanze bildet liegende, reich verzweigte bis 1m lange Triebe, weshalb man für eine
Pflanze einen Quadratmeter Platz rechnen sollte.
Anbau:
Voraussetzungen sind Wärme, Feuchtigkeit und Dünger. Im Gegensatz zum Spinat darf der Neusseländische Spinat keinen
Frost abbekommen. März oder April ist die richtige Zeit zum Vorziehen im Haus. Die Fruchtkapseln, die 3-5 Samenkörner
enthalten, werden zuerst über Nacht (oder bis zu 2 Tagen) im warmen Wasser vorgeweicht. Dann setzt man je eine Kapsel
in einen Blumentopf mit lockerem Anzuchtsubstrat. Kapseln 1cm hoch mit Erde bedecken.
Bei einer Keimtemperatur von 8-15 Grad kann es 15 - 30 Tage dauern, bis die ersten Pflänzchen erscheinen.
Auch bei den Jungpflanzen ist etwas Geduld gefragt, da sie anfangs ziemlich langsam wachsen. Mischkultur: Um den Platz rund um die langsam wachsenden Jungpflanzen gut zu nutzen bietet es sich an, schnellwachsende Gemüse wie Radieschen, Salat und Spinat anzupflanzen. Neuseeländischer Spinat eignet sich auch gut als Bodendecker für Baumscheiben, oder unter Tomaten. Übrigens gibt es bisher nur eine einzige Sorte. wenn sie noch Fragen haben...Redaktion@mein-Gartenjahr.de | |