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Allgemeines:
Die Paprika soll den Reigen der vorgestellten Gemüsepflanzen dieses Jahr beschließen. Mit lateinischem
Namen "Capsicum annum" gehört sie wie die Tomate, Kartoffel und Aubergine zu der Familie der Nachtschattengewächse
(Solanaceae). Die Urform der Paprika ist scharf, die milderen Gemüsepaprika verdankt man Züchtungen. |
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Anbau: Wer Paprika selber anziehen möchte, kommt nicht ohne Gewächshaus, Folientunnel oder Ähnlichem aus. Genau wie bei den Tomaten handelt es sich hier um eine die Wärme liebende Pflanze. Die Anzucht im warmen Haus beginnt bereits zwischen Januar und Februar. Um eine ideale Anzuchterde zu bekommen, kann man selber Blumenerde mit Sand mischen. Vor dem Aussäen kann man die Samen über Nacht in etwas Wasser quellen lassen. Danach muss man sie aber gleich in die Erde aussäen.Gerade im Januar/Februar benötigen ihre Setzlinge noch zusätzliches Licht, sonst werden die Pflänzchen lang und spindelich. Während der gesamten Wachstumszeit benötigt der Paprika ab und zu eine Düngegabe. Die Kulturdauer beträgt um die 90 Tage bei idealen Bedingungen. Paprika gehören zu den Selbstbefruchtern. Beim Auspflanzen muss man auf genügend Platz für jede Pflanze achten. Hochwachsende Sorten sollten gestützt werden. Ein Ausgeizen wie bei den Tomaten, oder das Entfernen von Blättern und Trieben, ist nicht erforderlich. Vorsicht bei der Bodenbearbeitung, Paprika wurzelt sehr flach. |
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Gattung "Capsicum" + 5 verschiedene Arten: Auch bei den Paprikas entdecken wir wieder eine große Farb-und Formenvielfalt. Von Rot über gelb bis hin zu braun, sind fast alle Farben vertreten. Früchte kann man grün ernten und verzehren, wesentlich mehr Vitamine enthält sie allerdings bei der vollständigen Ausreifung. Auch bei den Formen reicht die Palette von rund, spitz, kugelig bis hin zu glockenförmig, um nur einige zu nennen. Eine Sorte z.B. besteht aus einer dünnen, runzeligen und langgezogenen Schote, die nicht von ungefähr "Elefantenrüssel" genannt wird. Ehe ich zu den Sorten komme, hier noch ein Wort zu den verschiedenen Arten der Gattung "Capsicum": In Kultur befinden sich 5 Arten, wobei zu der ersten "Capsicum annuum" die meisten der uns bekannten Paprika- und Chili Pflanzen gehören. Alle diese Pflanzen sind einjährig und vertragen keinen Frost. Die nächste Art ist "Capsicum baccatum", in Südamerika weit verbreitet. Diese Art ist etwas kälteresistenter und trotzt auch so mancher Pflanzenkrankheit. Die Früchte sollen einen sehr guten Geschmack haben. "Capsicum chinense" in dieser Gruppe findet man sehr viele scharfe Sorten. Daneben gibt es noch die Art "Capsicum frutescens" und "Capsicum pubescens", deren Pflanzen behaarte Blätter aufweisen und sich durch eine gewisse Frostbeständigkeit ausweisen. Die Pflanzen sind mehrjährig und brauchen bis zur Fruchtreife ganze 2 Jahre. |
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Beschreibung einiger interessanter Sorten: Apfelpaprika: aus Ungarn stammend, klarapfelfarben, rot abreifend, gute Schärfe, dickfleischig.
Chinesischer Paprika:
Hot Finger:
Tomatenpaprika
Sweet Chocolate:
Giant Aconcagua:
Georgia White Pepper:
Sweet long yellow: Alle die hier aufgelisteten Sorten finden Sie entweder im "Arche-Noah"-Sortenhandbuch: |
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Linkliste: alles über Anbau, Pflege und wo man Samen herbekommt, und noch vieles mehr...
Nicht nur tolle Photos, sondern auch viele andere Gemüsesamen bekommt man auf diesen Seiten, die Spezialität scheinen allerdings die Tomaten mit 550 Sorten zu sein. Wer einfach mal etwas Außergewöhnliches braucht, sollte hier zuschlagen, zumal eine Portion Samen nur sensationelle 50 Cent kostet. viele Infos, viel Hintergrundwissen und gute Photos, bei jeder Chili steht der Schärfegrad (1-10) dabei, damit man keine bösen Überraschungen erlebt.
fast schon wissenschaftlich, aber wer es ganz genau wissen will, ist hier richtig. Rezepte gibt´s auch noch jede Menge...
Kurze und knackige Infos über die Paprika allgemein...
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...wenn Sie noch Fragen haben:info@mein-Gartenjahr.de