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Allgemeines:
Bei der Salatchrysantheme, auch Wucherblume oder Goldblume genannt, handelt es sich um eine essbare
Blütenschönheit. Der lateinische Name ist "Chrysanthemum coronarium" und sie gehört zur Familie
der Korbblütler (Compositae). Im jungen Alter sind die Blätter, später dann auch die goldgelben
Blüten verwertbar. Die Blätter enthalten einen Bitterstoff, der mit dem Alter der Pflanze
zunimmt. |
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Anbau: Der Anbau erfolgt auf leichten bis mittleren und humösen Böden. Ausgesät wird im März oder im August bis September. Überhaupt bekommen ihr eher kühlere Temperaturen besser, (um die 14° - 22°, aber auch bei 8° lässt sich die Salatchrysantheme noch kultivieren) als zuviel Wärme. Als Alternative zum Freilandanbau kann man auch Pflänzchen vorziehen. Die Samen werden nur dünn mit Erde bedeckt und alles wird gleichmäßig feucht gehalten.15 ° ist die ideale Anzuchttemperatur. Salatchrysanthemen können im Freiland als auch im Gewächshaus angebaut werden. Es wird in Reihen von 20-30 cm oder breitwürfig ausgesät. In der Reihe genügen Abstände von 8 - 12 cm. Aussaattiefe ca. 2 cm. Übrigens sehen sie auch im Blumenbeet entzückend aus. Es existieren mehrere Sorten, die sich meist in der Blattgröße voneinander unterscheiden. Von der Pflege und dem Anbau her ist die Salatchrysantheme vergleichbar mit dem Feldsalat oder Spinat. Wie bei allen Kulturen muss auch hier gegen die Wild-(Un)Kräuter vorgegangen werden durch regelmäßiges Hacken. Bis zum ersten Erntetermin dauert es 25 - 40 Tage. Schneidet man nur die Triebspitzen und lässt 3-4 Blätter stehen, sprießen aus den Blattachsen neue Triebe. Also keine Angst mal vor einem kräftigen Rückschnitt, die Pflanzen werden dadurch nur buschiger. ![]()
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Verwendung: Die Salatchrysantheme zählt zu den Salaten mit eher "scharfem" Geschmack und ist deshalb nicht Jedermanns Sache. Als Beimischung zu eher neutralen Salaten eignet sie sich vortrefflich. Die jungen Triebe kann man nicht nur frisch essen, sondern auch kochen oder dünsten. Frisch kommt der ausgeprägte, scharfe Geschmack am meisten zur Geltung. (durch kurzes Eintauchen in heisses Wasser oder Fritieren in heissem Fett kann man den strengen chrysanthemenartigen Geruch und Geschmack abmildern) In Wasser gestellt kann man die frisch geschnittenen Triebe einige Tage frischhalten. Man kann die kleinen Blättchen auch frisch gehackt zu vielen Gerichten anstatt Petersilie reichen. Salatchrysanthemen sind reich an Vitamin C, sowie Carotin und Mineralstoffen, insbesondere Eisen. Samen bekommt man mittlerweile relativ leicht, manchmal unter dem Oberbegriff "Asiasalate" nachschauen. | ||
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