| Im Februar |
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Allgemeines:
Die Süßdolde (Myrrhis odorata) gehört zur Pflanzenfamilie der Doldengewächse (Umbelliferae), wie
z.B. auch Anis, Dill und die Petersilie. Dieser Familie gemeinsam ist, dass die Samen im Allgemeinen
sehr langsam keimen, bei der Süßdolde dauert es gar bis zu einem halben Jahr. |
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Anbau:
Wie bereits erwähnt keimen die Samen sehr langsam, in der Natur überdauern sie den Winter im Boden,
und keimen dann im darauffolgenden Frühjahr. Wer also keinen großen Aufwand machen möchte, läßt die
Pflanze im Herbst einfach ihre großen schwarzen Samen abwerfen und freut sich im Frühling an den
kleinen Pflänzchen. | |
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Verwendung: Die Süßdolde gleicht nicht nur im Äußeren dem Kerbel, sondern auch etwas von dem anis/lakritz-ähnlichen, süßlichen Geschmack her. Samen und Stängel werden deshalb auch öfters als Zuckerersatz hergenommen. Z.B. Im Rhabarberkompott. Die unreifen, noch grünen Samen kann man übrigens einfach so knabbern. Wenn die Samen erst ausgereift und tiefschwarz sind, geht das nicht mehr, denn sie werden dann zäh und hart. Nicht nur die Samen und Stängel finden Verwendung, sondern auch die Blätter zum Würzen und selbst die Pfahlwurzel, der eine antiseptische Wirkung nachgesagt wird. Verdünnte Tinkturen aus der Süßdolde sollen bei Mund- und Zahnfleischentzündungen helfen, und ein Tee hilft bei Bronchitis und Hustenreiz. Hergenommen werden Blüten, Blätter, Samen und die Wurzel aber auch für Obstsalate, Fischsaucen und allerlei Kompotte. |
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