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leicht bestimmt das Wetter jetzt unsere Gemütslage und das triste Grau und die Kälte drängen uns näher an den warmen Ofen. Und trotzdem trotzt ein Gemüse der beißenden Kälte, welches ich Ihnen hier nun im Folgenden vorstellen möchte. Es handelt sich dabei um eine Pflanze, die gleichzeitig als Zier- und Gemüsepflanze im Garten angebaut werden kann: |
| Es ist der Topinambur
oder auch Erdbirne oder Erdartischocke genannt. Auf Lateinisch: «Helianthus tuberosus»
Der Topinambur gehört zur Familie der Sonnenblumen und diese wiederum alle zusammen zur sehr großen Familie der «Korbblütler» (zu der auch z.B. die Salate zählen) Die Pflanze wird bis zu 3m hoch und ab September erscheinen die Blüten, die bedeutend kleiner sind als bei den uns bekannten Sonnenblumen. Allerdings blühen sie, wenn unsere heimischen Sonnenblumen bereits verblüht sind. Interessant sind für uns an der Pflanze nicht nur die Wurzelknollen, die von der Form her an Ingwer erinnern - von der Größe her eher an mittelgroße Kartoffeln, sondern auch der Oberirdische Teil der Pflanze, der einen gewissen Zierwert besitzt. Je nach Sorte gibt es braune, rote oder gelbe Sorten. |
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Geschichtliches:
Die Pflanze stammt ursprünglich aus Nordamerika und Kanada, von wo sie um 1600 herum per Schiff nach England
kam und sich von dort über ganz Europa verbreitete. Der Name der Pflanze stammt angeblich von einem Indianerstamm namens «Topinambus».
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Anbau: Im April werden die Knollen in die Erde gelegt (Man bekommt sie beispielsweise in Naturkostläden). Der Abstand von Knolle zu Knolle beträgt 25 cm und sie werden 15 cm tief gelegt. An den Boden stellt Topinambur keine Ansprüche, auch wird diese Pflanze kaum von Krankheiten und Schädlingen befallen. Es gibt sozusagen eine «garantierte» Ernte. Zum Thema Düngen: Den Boden vor der Pflanzung mit etwas Kompost anreichern reicht völlig aus. Die Ernte beginnt ab Oktober, man holt die gerade benötigten Knollen einfach frisch aus der Erde. Der Rest verbleibt an Ort und Stelle, denn die Knollen sind winterhart und vertragen laut einer Quelle bis 30° Celsius. Bei der Auswahl des Standortes sollte man eine wichtige Tatsache bedenken, die Knollen breiten sich gerne aus, also lieber ein Extra-Plätzchen, wo es keinen stört, wenn ein paar Pflanzen auch mal das Beet verlassen und aus dem Rasen sprießen (Wenn auch nur bis zum nächsten Rasenmähen). Der Standort kann auch durchaus schattig sein, z.B. ein Waldrand. |
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Verwendung:
An dieser Stelle möchte ich nochmals auf den Zierwert des Topinamburs hinweisen. Blühende Pflanzen
ergeben haltbare Schnittblumen für die Bodenvase. Oder benötigen
Sie einen Wind- bzw. Sichtschutz in ihrem Garten? Auch für Kinder
kann man ein schnell wachsendes Versteck anlegen (in der Mitte ein Sitzplätzchen
und einen Zugang freilassen).
Und ganz zum Schluss noch ein Tipp für die Wühlmausgeplagten:
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Sorten:
Zubereitung:
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...wenn Sie noch Fragen zum Topinambur haben:info@mein-Gartenjahr.de