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Allgemeines:
Der Grünspargel lateinisch: Asparagus officinalis,(asparagos=griechisch und bedeutet
soviel wie
junger Trieb) ist eine mehrjährige Staude (die 12-13 Jahre alt werden kann), die zu den
Liliengewächsen gehört, wie z.B. auch der
Lauch. Der grüne Spargel ist auch als ungebleichter Spargel bekannt. Die Grünfärbung
ensteht durch die Chlorophylansammlung durch das Sonnenlicht und gibt dem Grünspargel ein
besonderes Aroma. Er enthält deshalb auch mehr Vitamin C und Karotin als der weiße Spargel.
Für den Hobbygärtner ist
er eine gute Alternative zum pflegeaufwändigen weißen Spargel.
Dabei steht er im Geschmack dem
weißen Spargel in nichts hinterher. Die grünen bzw. violetten Stangen müssen
nicht angehäufelt
werden, und werden zur Ernte bei einer Höhe von 20-30 cm einfach über der Erde abgeschnitten.
Der Wurzelstock überwintert
30cm unter der Erde. Im Gegensatz zum weißen Spargel, müssen die grünen
Stangen nicht geschält werden.
Der Ursprung des Grünspargels liegt vermutlich in Osteuropa und
Mesopotamien. die Ägypter aßen
ihn schon vor 3000 Jahren. 2 Jahrhunderte vor Ch. war er bereits den
Römern als Delikatesse
und Heilpflanze bekannt. Nach Deutschland kam der Spargel erst im 16. Jahrhundert.
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Anbau:
Der Boden kann schwer sein, muss aber durchlässig und gelockert sein. Eine sonnige Lage ist vorteilhaft.
Stauende Nässe verträgt der Spargel nicht. Die Pflanzung erfolgt im April in
Reihen von 1,00 m Abstand,
wobei in der Reihe ca. 3 Spargelgeflechte in einen 25cm tiefen Graben gesetzt werden.
Eine Düngung erfolgt mit reifem Kompost. Die Wurzelgeflechte werden sternförmig
auf die Erde gelegt.
Auf die Wurzeln werden 15cm Erde aufgefüllt, den Rest erst auffüllen,
wenn die Wurzeln angewachsen sind.
Das Unkraut muss regelmäßig entfernt werden, es kann ein Vlies aufgelegt werden.
Ernten sollte man erst im 3. Jahr der Pflanzung, die Spargelpfeifen werden in einer
Höhe von
20-30cm abgeschnitten. Die Ernte geht von Mitte April bis zum 24. Juni. Im Herbst wird das
Kraut von den stehengelassenen
Spargelstangen, sobald es getrocknet ist, handbreit über dem Boden abgeschnitten.
Das trockne Kraut am besten verbrennen, damit der Spargelrost und die Spargelfliege
nicht weiter übertragen werden können.
Eine Mischkultur ist möglich mit Basilikum, Buschbohnen, Chinakohl, Dill, Erbsen,
Gurken, Salat, Tomaten und Ringelblumen. Spargel verträgt bis zu -4°.
Ein Qualitätsmerkmal für frischen Spargel sind die fest verschlossenen Spitzen und
ein leicht quietschendes
Geräusch, wenn die Stangen aneinander gerieben werden.
Des weiteren kann man die Stangen leicht gegeneinander
schlagen, dabei muss ein heller Ton zu hören sein.
Abgeschnitten wird Spargel aufrechtstehend ( die Enden) im Wasserbad gelagert.
Nach 10 Jahren muss die Anbaufläche gewechselt werden.
Spargel entwickelt erst durch Kochen seinen typischen Geschmack. Für eine Person bräuchte man
ca. 25 Spargelpflanzen.
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Sorten:
Es gibt Violetten und völlig Grünen Spargel.
Die Sorten heißen: Lukullus, Huchels Leistungsauslese, Schwetzinger Meisterschuss, Limbras,
Spaganiva, Schneewittchen, Steinniva(hellgrüne Sorte) und Gijnlim(violette Sorte)
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Krankheiten:
Spargelrost: Pilzinfektion, an den Blättern, Stängeln und Trieben entstehen hellgelbe Flecken,
auf den sich später die Sporen bilden. Blätter fallen vergilbt ab. Besondere Gefahr in feuchten Lagen.
Spargelfliege: Diese Bohrfliege legt ihre Eier ab April in die Triebspitzen des Spargels ab.
Die Larven fressen sich durch den Spargeltrieb von oben bis unten durch. Die verpuppte Fliege
überwintert am Spargelkraut.
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